Projekt: PhotoBooth – Es werde Licht …

Geschafft!

Stolz kann ich sie nun präsentieren, die fertige PhotoBooth:

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Es waren ca. 2 Wochen Konzeption und 1,5 Monate Arbeit notwendig.
Hier noch ein kleiner Eindruck zum Innenleben, das sich auch gefüllt hat und weiter füllen wird 😉 Die Anschlussmöglichkeiten zum Laden ist mit einer ein- und ausschaltbaren Steckdosenleiste gegeben. Das Kabel wird durch eine kleine Öffnung geführt. Die Steckdoesenleiste selber wurde mit Klettverschluss an die Innenwand befestigt.

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Erste Testaufnahmen gab es schon und beweisen, dass das Licht noch nicht ausreicht. Was habe ich überhaupt für Lichtquellen? Ich habe mich bisher für nur einen Systemblitz Yongnuo YN560 Mark II entschieden. Warum? Ganz einfach. Dieser Blitz kann auch zum entfesselt Blitzen genutzt werden und mit dem Remoteauslöser/-empfänger Yongnuo RF603 C II kann die Kamera beim auslösen das Signal zum Blitzen geben. Befestigt wird der Blitz auf einem Lampenstativ (hier ein Noname-Produkt) und einem Manfrotto Schirmneiger, der wiederum einen Walimex (109 cm) Reflektorschirm 2 in 1 hält. Mit dieser Kombination kann ich entweder mittig blitzen oder ein zweites Set sorgt für bessere Ausleuchtung. Es hängt auch von den Lichtverhältnissen vor Ort (Indoor/Outdoor, vorhandenes Licht) ab. Zur Sicherheit werde ich immer mit zwei dieser Lichtquellen arbeiten, da der Batterieverbrauch so am Systemblitz reduziert werden kann. Die Systemblitze benötigen 4 x AA Batterien. Dazu empfehlen sich aufladbare Batterien, da die kurzfristigen Leistungsspitzen, die die Blitze immer wieder benötigen besser bedient werden können und auf Dauer sind Batterien teurer 😉 Natürlich ist eine weitere Aufrüstung in mit Batteriepacks möglich, falls doch mehr Saft benötigt wird.

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Das Hintergrundsystem bietet diverse Möglichkeiten um den Hintergrund selber zu gestalten oder Fotografenhintergründe zu nutzen. Ich habe mich für nicht lichtdurchlässige Vorhänge und zum Thema Städtereise einen weiteren durchsichtigeren Vorhang entschieden. Der Vorteil hierbei ist, dass ich verschiedene Farben für wenig Geld nutzen kann und zu einem gleichen Ergebnis wie ein ambitionierter Hobbyfotograf komme 😉

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Die PhotoBooth kann natürlich auch mit anderen Motiven, dem Anlass entsprechend, aufgebaut werden! Immer schön flexibel bleiben 🙂 Verzeiht mit das Bild, ich musste die Testläufe zu Hause durchführen 😉

Wie die Box sich im Außeneinsatz bzw. den ersten Terminen macht sehr ihr auch bald!

PS: Der Buzzer steht nur als Ablage auf der Box :>

9 Kommentare

  1. This looks great. What size is your box.
    is it 35cm x 30cm ? I made one recently but i am finding it to big and heavy. I love the looks of yours.

  2. Danke für deinen Kommentar auf meiner Seite. Also die App iDisplay hatte ich auch versucht. Wie in meinem Blog geschrieben, taugt diese nichts. Auf meinem Asus Android ist diese sofort abgestürzt.
    RAW mache ich nie. Die Bilder werden bei mir sofort online gestellt. Aus Sicht der Benutzer sind das Knipsbilder ohne jeglichen Anspruch. Da wäre RAW (aus meiner Sicht) vergebene Liebesmühe. Schon eine Woche nach so einem Event interessiert sich kaum noch jemand für die Bilder.
    Die ganzen W-Lan Lösungen wie auch mit dem iPad halte ich immer für kritisch. Für mich wäre noch ein kleiner Tablet PC wie das Microsoft Surface eine echte Alternative.
    Ciao Thomas

  3. Hi,

    wie gut bist du denn mit dem Blitz hingekommen? Habe schon überlegt ein Dauerlicht zu kaufen um für die Gäste Ladezeiten sowie evtl. Batteriewechsel während der Feier zu vermeiden. Musstest Du für die 1000 Bilder öfter Saft nachladen? 🙂

    Danke!
    Grüße!

    • twaldenmeier

      20. März 2015 at 22:14

      Hallo freak72,

      für den Anfang sind die Systemblitze von Yongnuo ganz gut. Ich setze zwei davon ein. Ich habe einen Yongnuo 560 II an den du einen Batteriepack hängen kannst und somit die Laufzeit und die Wiederaufladung deutlich erhöhen kannst. Als 2. Blitz habe ich zur Zeit noch den Yongnuo 568 II, der leider keinen Batteriepack zulässt. Am Yongnuo 568 II muss ich daher die Batterien/Akkus tauschen. Als Batterien/Akkus nutze ich die Eneloop Akkus und bin damit bisher sehr zufrieden. Durch die Systemblitze bin ich abhängig und mehr daran gebunden meine Augen auf die Akkuladung zu richten. Die Laufzeit/Auslösungen inkl. Batteriepack kann ich dir bisher nicht sagen, da ich noch keinen solchen Batteriepack angeschafft habe. Die Laufzeit/Auslösungen ohne Batteriepack hatte ich bisher noch nicht richtig begutachtet – ich musste aber Akkus tauschen … ich tippe mal auf 300 bis über 400 Bilder mit einer Akkuladung! Ist natürlich ganz stark davon abhängig wie stark du die Blitze einstellst. Bei zwei Systemblitzen mit je ca. 1/16 Blitzleistung kommt man doch weiter als ich dachte 😉

      Das Thema Dauerlicht hatte ich mir auch überlegt, was in dunkleren Räumen zum leichteren Fokussieren beiträgt. Angeschaut hatte ich mir die Yongnuo 600 und konnte mir diese als Dauerlicht sehr gut vorstellen. Den Nachteil bei Dauerlicht sehe ich darin, dass in kleineren Räumlichkeiten eine Ecke immer extrem beleuchtet ist und damit evtl. die Stimmung im restlichen Raum gedämpft werden könnte. Wenn es einen separaten Raum für die PhotoBooth gibt, also was soll’s 😉 Infos zum Dauerlicht habe ich bei Jörg Haag gefunden!

      Alternativ zu den Systemblitzen gibt es natürlich noch die Studioblitze, die mir bisher zu teuer sind 😉

      Viel Grüße
      Tobias

  4. Hallo Tobias,

    ich habe eine D5000, die Möglichkeit JPEG und RAW gleichzeitig zu fotografieren hatte ich noch gar nicht bedacht, ich hatte wohl immer im Hinterkopf, dass das zuviel Speicher frisst. Sollte bei JPEG Small aber kaum Unterschied machen zu reinen RAW. Das heißt auf der EyeFi Karte werden beide Formate gespeichert aber weil die nur JPEG übertragen kann die RAWs fürs erste ignoriert?
    Klingt für mich deutlich praktikabler als ein Laptop mit drin, wobei zumindest die Variante „Tablet als zweiter Monitor“ mit der App iDisplay wunderbar funktioniert. Mit einem kleinen Laptop durchaus eine Option, wobei mich die Variante sicherlich mehr kostet als eine EyeFi Karte, und vom Endergebnis unterscheiden sich die Varianten nicht, bis auf das ich auf mit dem Laptop vielleicht mehr Bilder machen kann. Aber wann machen die Gäste schon mehr als die 1000 Bilder die auf die 32gb passen?

    Freue mich sehr drauf zu hören was du zu der Toshiba sagst, zum Glück habe ich die Zeit das abzuwarten 😉

    Viele Grüße
    Michi

    • twaldenmeier

      9. März 2015 at 22:41

      Hallo Michi,

      richtig, die RAW-Files und die JPEGs liegen dann auf der Speicherkarte, aber und die JPEGs werden auf das Tablet übertragen, sofern die Übertragungsgeschwindigkeit dir ausreicht 😉 Und später kannst du die RAW-Files nach belieben bearbeiten!

      Auf der letzten Hochzeit auf der ich war haben wir so um die 1000 Bilder geschafft, wobei einiges an Müll dabei war, was wirklich aussortiert werden konnte 😀 Manchmal wird eben nur drauf gehalten und Bilder ohne „Inhalt“ produziert. Aber mit 32 GB ist man gut dabei. Man kann Notfalls ja noch ne zweite gleich große oder kleinere Wifi SD Karte einpacken und einfach tauschen 😉

      Ich halte dich bzw. euch auf dem Laufenden über erste Erfahrungsberichte mit der Booth und den Test der Toshiba FlashAir III Wifi KSD Karte.

      Viele Grüße
      Tobias

  5. Hallo Tobias,

    tolles Projekt 🙂 Eine Frage:

    Fotografierst du jpegs oder RAWs? Ich bin jemand der sich nur schwer von RAW trennen kann und bin deswegen hin und hergerissen ob ich in meiner bald selbstgebauten Photobox wie du eine Eye Fi Karte verwende oder einen Laptop mit Lightroom. Die Vorteile sind klar, RAW, direkt auf einer externen Festplatte speichern, gleich ein Lightroom Preset drüberhauen und mein Android Tablet lässt sich mit den entsprechenden Apps auch als zweiter Monitor für einen Laptop verwenden. Möglicherweise lässt sich Lightroom sogar so einstellen das auf dem Tablet immer das aktuellste Bild und auf einem zweiten externen Monitor oder Beamer eine Diashow aller Bilder angezeigt wird. Das wäre natürlich Luxus pur, die Frage ist aber ob sich das überhaupt lohnt, rein vom deutlichen Mehraufwand (auch finanziell)

    Viele Grüße
    Michi

    • twaldenmeier

      6. März 2015 at 18:30

      Hi Michi!
      Mit der Canon 60d habe ich die Möglichkeit in Raw und JPEG aufzunehmen. Das bedeutete, die JPEGs werden so klein wie möglich eingestellt (bei Canon S3) damit sie schnellst möglich an die EyeFi App aufs Android Tablet übertragen und die RAWs kann ich dann im Nachhinein bearbeiten und die Bilder entwickeln. Du siehst, du musst nicht auf die RAWs verzichten, wenn die Kamera beide FOrmate abspeichern kann 😉 Einziger Nachteil bisher, es dauert ca. 3-7- Sekunden ( je nach Tablet und EyeFi WLAN-Verbindung) bis die kleinsten JPEGs (300-600 KB) von der EyeFi Karte auf das Tablet übertragen sind (EyeFi kann bisher nur JPEGs). Aber dadurch benötige ich keinen Laptop dazwischen. Einziger Knackpunkt ist noch die EyeFi App, die ich mit einer anderen Android App „sperren“ muss bzw. beschränken muss. Da ist das Ipad mit Shuttersnitch deutlich besser bedient. Ich drücke die Daumen und würde mich darüber freuen, mehr über deine Lösung zu erfahren.
      Viele Grüße Tobias

      PS: Bald kommt die Toshiba FlashAir III raus, diese möchte ich testen und mit etwas Glück hat sie bessere Übertragungsraten…

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