Product category: Spiegelreflexkamera
Manufacturer: Canon
Model: 1300D
Web site: https://www.canon.de
Price: ab EUR 429,00
Rating: 4.0 out of 5

 

Canon’s Spiegelreflexkamera für Einsteiger.
Die Canon EOS 1300D.

Erster Eindruck

Mit der 1300D hat Canon Ihr Einsteigermodell erneuert. Verglichen mit den drei-, zwei- oder einstelligen Canon DSLRs unterscheidet sich die 1300D nicht nur in den Leistungsmerkmalen, auch in der Größe der Kamera ist der Unterschied deutlich zu spüren.

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© Photo Waldes

Für die Größe der Kamera und den verbauten Komponenten liegt die Kamera auch bei größeren Händen ganz gut in der Hand. Klar ist auf den ersten Blick zu erkennen, dass es sich hierbei um Plastik handelt, was in dieser Klasse Normalität ist.

Die Bildqualität mit 18 Megapixel überzeugen und die 9 Autofokuspunkte helfen dem Fotografen seine Bilder seinen wünschen nach in Szene zu setzen.

Zweiter Eindruck – Handling und Qualität

Die 1300D ist für den Preis und das mitgelieferte Kit-Objektiv ideal für Einsteiger, die ersten Gehversuche mit einer DSLR machen möchten, aber auch für Fotografen, die bereits einen Vorgänger der 1300D hatten. Doch sind die Unterschiede zum Vorgänger einen Neukauf wert?

So richtig interessant sind Datenblätter von DSLRs für Einsteiger nicht. Was soll die DSLR alles können? Richtig, die Bilder sollen super aussehen! Das bedeutet für die Einsteiger DSLR, sie muss im Automatik Modus für den Anfang gute Bilder liefern. Ist der Einsteiger an der Technik interessiert, so wird er sich auch mehr mit den verfügbaren Modi auseinander setzen. Auch bei der Einsteigerkamera gibt es die üblichen Modi, sie sind identisch zu den größeren DSLR Geschwistern.

Auf dem folgenden Bild ist die Rückseite der 1300D zu sehen.

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© Photo Waldes

Getestet wurde die 1300D mit dem Kit Objektiv, dem Canon EF-S 18-55mm 3.5-5.6 IS II.

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© Photo Waldes

Die Kamera ist etwas größer als die Canon 100D und bietet kleinen Händen idealen Griff. Mit großen Händen muss sich der Fotograf etwas arrangieren, damit eine bequeme Haltung der Kamera möglich ist.

Die Bildqualität selber ist mit 18 Megapixel nicht schlecht, hat aber noch Luft nach oben. Canon hat mit der „neuen“ 1300D keinen extrem großen Sprung gewagt, denn auch bei der Canon 1200D waren es 18 Megapixel. Geändert hat sich hierbei der Bildprozessor im inneren, es handelt sich nun um einen DIGIC 4+. Einen großen Sprung zu machen ist in der Kategorie nicht unbedingt notwendig, hebt sich aber dadurch auch nicht besonders von der Konkurrenz ab. Die 9 Autofokuspunkte sind wie bei der „alten“ Canon 60Din einer Raute angeordnet. Achja, die 9 Autofokuspunkte existieren auch bei der 1300D. Der ISO-Bereich ist weiterhin von ISO 100 -6400  und erweiterbar auf 12.800.

Für einen praxisnahen Test wurden die JPEGs out of the camera genutzt. Anbei das gesamte Bild 18mm, 1/250,F/6.3, ISO 100

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© by Photo Waldes

100% Crop:

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© by Photo Waldes

Ein weiteres Beispielbild ist Folgendes 42mm, 1/800, F5.0, ISO 100:

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© by Photo Waldes

100% Crop

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© by Photo Waldes

Nicht nur die Qualität sollte bei der DSLR stimmen, auch auf den Tragekomfort wurde geachtet. Für Wanderungen kann eine kleine handliche DSLR schnell mitgenommen werden. An Gewicht muss man mit der 1300D nicht so viel mit schleppen wie mit einer Profi DSLR, aber mehr als mit einem Smartphone oder einer kleineren Digitalkamera. Ob die Bilder jedoch die Qualität erreichen, wie sie auf den Beispielbildern zu sehen sind? Vermutlich nicht 😉 Und die kreativen Freiheiten, die dem Einsteiger geboten werden, sind hierbei nicht außer acht zu lassen. Das geringe Gewicht ist hierbei von Vorteil.

Wo sind die Neuerungen?

Was ist neu? Das LCD Display hat eine höhre Auflösung von 640×480 Bildpunkten erhalten. Ebenso kamen WLAN und NFC dazu. Damit ist das kleinste Modell auch über das Smartphone erreichbar bzw. kann die Bilder kopieren aber auch via Remote auslösen. Die Canon App ist für Andorid und iOS verfügbar. Doch reichen diese kleinen Neuerungen aus?

Fazit

Canon richtet sich mit der 1300D an die Einsteiger und gibt ihnen die Möglichkeit manuelle Eingriffe und Einstellungen durchführen zu können. Es sind kleine Änderungen, die sich für eine Aktualisierung von 1200D auf 1300D vielleicht nicht rentieren. Für einen Neukauf ist die Kamera auf jeden Fall zu empfehlen, wenn es sich um die Einsteigerkategorie handeln soll. Für eine Einsteiger ins DSLR Segment, der sich die DSLR zum Fotografieren anschafft, wird er/sie auch genau das bekommen, was er möchte. Der Automatikmodus tut was er soll, auch ist es immer möglich sich selber mit den weiteren Modi vertraut zu machen und mehr aus den Bildern raus zu holen. Mit WLAN und NFC können die Bilder auch schnell via Smartphone geteilt werden.

Viele Neuerungen gab es nicht. Es ist ein schöner Refresh der Einsteiger DSLR, gibt aber wie immer bei Einsteigerkameras Luft nach oben und genau dann, stehen die nächst höheren Modelle zur Verfügung.

 

Herstellerangaben
  • 18-Megapixel-CMOS-Sensor im APS-C-Format
  • Bildprozessor DIGIC 4+
  • Objektivanschluss EF und EF-S
  • Brennweitenumrechnunugsfaktor 1,6fach
  • ISO: AUTO (100-6.400), 100-6.400 (in ganzen Stufen)
    erweiterbar auf H: 12.800
    während der Videoaufnahme: Auto (100-6.400), 100-6.400 (in ganzen Schritten)
  • 9 Auswählbare AF-Felder
  • Sucher: Vergrößerung ca. 0,80fach
  • bis zu 3 Bildern pro Sekunde
  • Großer 3″ LCD
  • Videos bis 1080p
  • WLAN, NFC, KReative Filter